Donnerstag, 5. Mai 2016

Das Briefgeheimnis

Du. 

sitzt du schon wieder motivations- und antriebslos vor deinem Laptop? Starrst die unendlich vielen leeren, weißen Zeilen an und grübelst darüber, wie in Gottes Namen du sie alle füllen sollst? 
Nein. Ich weiß. Weder die Worte, noch die Inhalte fehlen dir, sondern viel mehr der rote Faden, an dem du dich entspannt entlang hangeln möchtest. Diese Entspannung fehlt dir schon wieder seit Wochen. Die Last auf deiner Brust scheint mit jedem Atemzug zu wachsen und umfasst all die Bücher, die ungelesen in deinem Regal stehen, all die Worte, derer du nicht habhaft wirst, um sie zu Papier zu bringen, all die Gefühle, von denen du nicht weißt, wie man sie fühlt, ohne wahnsinnig zu werden.

Freitag, 25. März 2016

Rezension || Mary W. Shelley - "Frankenstein oder Der moderne Prometheus"

Kann man unvoreingenommen an Bücher herangehen, deren Geschichte man eigentlich kennt? Das heißt, von denen es derartig viele Verfilmungen gibt, dass man mindestens eine gesehen hat? Oder Bücher, die solche Klassiker sind, dass jeder die Handlung teilweise oder sogar ganz rekonstruieren kann...

Der folgende "Schauerroman"  ist eines dieser Bücher. Mir fallen mindestens drei Verfilmungen ein (von denen ich keine gesehen habe - immerhin) und die Story war mir mehr als bekannt. Trotzdem habe ich mich doch auf dieses Buch gefreut. Habe es bewusst auf meine TBR-Liste (anschauen - hier klicken) für 2016 gesetzt. Und wie es der Zufall so wollte, hat meine Mutter es letzten Mittwoch aus meinem TBR-Jar gezogen. Deshalb durfte es mit auf meinen Städtetrip nach Prag und wurde dort (vor)gelesen... 
Die ziemlich gute Wahl:

Donnerstag, 17. März 2016

Rezension || Laura Esquivel - "Bittersüße Schokolade"

An diesem dünnen Buch wäre ich beinahe vorbei gelaufen.

Ich habe es mehrfach in dem Flohmarkt-Regal einer Bücherei gesehen, bis mir erst hinterher aufgefallen ist, dass es eines der 1001 Bücher ist, die ich gerne lesen möchte. Da war ich ziemlich froh, als ich extra noch einmal in die Bücherei gegangen bin und es noch keinen anderen Käufer gefunden hatte. Und so konnte ich es für (wieder einmal) wenige Euro mit nach Hause nehmen: 

Montag, 7. März 2016

Rezension || Sylvia Plath - "Die Glasglocke"

Wie man sich vom Thema Shoah mit dem Thema Depression ablenkt? Eine Antwort auf diese Frage werde ich in dieser Rezension bestimmt nicht bieten können. Aber eine kleine Leseempfehlung... Zu folgendem Buch:

Donnerstag, 3. März 2016

Rezension || Tadeusz Borowski - "Bei uns in Auschwitz"

Ja, ich habe es getan. Und ja, ich bereue es. Und nein, gefallen hat es mir ganz bestimmt nicht.

Nachdem ich diesen vorletzten Post über die Einseitigkeit in meiner Lektüre geschrieben hatte, ist es doch passiert. Trotz meiner Vorsätze etwas weniger Bedrückendes zu lesen, habe ich meinen (uralten) E-Reader geschnappt und habe dieses Buch angefangen. Schande über mich. 
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, ich habe es als E-Book ausgeliehen und musste es sozusagen lesen. Bevor es wieder "weg" ist. 

Anhand des Datums dieses Posts über mein bevorzugtes Lesethema und des Datums dieses Posts, lässt sich erkennen, wie lange mich dieses Buch nun begleitet hat. Ich war zwar für zwei Wochen in Deutschland unterwegs und habe dank unschätzbar kostbarer Zeit mit vielen Freunden wenig gelesen, aber nichtsdestotrotz hat, so lange an 305 Seiten hängen zu bleiben, einen anderen Grund.

Dienstag, 1. März 2016

Tausendundeins Bücher

Lange genug habe ich davon geredet, jetzt mache ich es wahr:
Ich schreibe den längst überfälligen Post über das wertvollste Buch das ich besitze. Nicht im materiellen Sinne. Ganz allein im ideellen.

Montag, 8. Februar 2016

Die Einseitigkeit in meiner Lektüre

Gibt es besondere Buchempfehlungen für den gesetzten Fall, dass man zu viele Bücher über die Shoah gelesen hat? Am Stück versteht sich. Leider konnte ich in meiner Romantherapie nichts dazu finden. Deshalb therapiere ich mich sozusagen selbst, indem ich meine ziemlich einseitige Buchauswahl kommentiere.